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18.04.2008 Öffentlichkeitsarbeit
Rückblick auf die Anfänge der IT-Lehrberufe Ausbildung: Podiumsdiskussion bei der IHK – In den Neunzigern auf dem Stand von 1969 Am Anfang standen 93 Ausbildungsverträge.
Damit starteten vor mehr als zehn Jahren vier IT-Ausbildungsberufe. Am 1. August 1997 wurden die Ausbildungsberufe Informatikkaufmann und Fachinformatiker eingeführt, blickte IHK-Geschäftsführer Uwe Vetterlein zurück. 2006 kam noch der „Matse“ dazu, der Mathematisch-technische Software-Entwickler. Aktuell werden pro Jahr über 200 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Claus Gilke, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung, erinnerte an die Anfänge in den neunziger Jahren. Damals war man auf dem Stand von 1969, es gab nur einen Datenverarbeitungs-Kaufmann. Und die Unternehmen stellten dafür Hochschulabsolventen und -abbrecher ein. „Das war, was sie nehmen mussten, aber nicht brauchten“, beschrieb Gilke das Dilemma. Grundlage für die neuen Berufe legte 1991 eine Analyse der Darmstädter IHK zum damaligen „Softwaremarkt Starkenburg“. Ausgehend davon wurde nach und nach erkannt, dass man neue Berufsausbildungen auch in diesem dynamischen Bereich brauche. Die neuen Berufe brachten auch Änderungen bei den Berufsschulen berichteten die Schulleiter Kurt Kiesel (Heinrich-Emanuel Merck-Schule) und Dieter von Atens (Friedrich-List-Schule). „Neben München war Darmstadt die Softwarezentrale Deutschlands“, sagte von Atens. Eine Diskussion blickte positiv in die Zukunft der IT-Berufsausbildungen. „Die IT-Berufe werden Bestand haben“, sagte Manfred Ehrke, IG-Metall-Bildungsexperte. Quereinsteiger würden es schwer haben. Das „Turnschuhzeitalter“ der Informationstechnologie sei vorbei. mawi 18.4.2008 |