




| FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK |
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Dieser dreijährige Ausbildungsberuf wurde zum 1. August 2004 neu geordnet. Der Umgang mit Waren und Daten ist zentraler Bestandteil des Berufsbildes. Dadurch wurde der Ausbildungs- und Arbeitsplatz „Lager“ als unverzichtbare, durch elektronische Datenverarbeitung optimierte Nahtstelle im gesamten logistischen Prozess des Unternehmens aufgewertet. Die Betriebe stellen Auszubildende mit gutem Hauptschulabschluss oder Mittlerem Bildungsabschluss ein. Außerdem sind technisches Verständnis, Gespür für organisatorische Lösungsmöglichkeiten, Sinn für Zahlen und Ordnung und Zuverlässigkeit im Umgang mit Arbeitsaufträgen gefragt. Die Auszubildenden werden in den unterschiedlichsten Lägern der Industrie, des Handwerks, der Spedition oder anderer logistischer Dienstleister beschäftigt. Die schulische Ausbildung umfasst 13 Lernfelder, deren Inhalte überwiegend durch die Bearbeitung handlungsorientierter Aufgabenstellungen vermittelt werden sollen. Dabei wird auch der Umgang mit aktuellen Medien, moderner Bürokommunikation und berufsbezogener Software zur Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung integrativ einbezogen. Das selbe gilt für die mathematischen und fremdsprachlichen Ziele. Insgesamt gehören alle Inhalte von der Ermittlung des Güterbedarfes über die Güterbeschaffung, die Güterlagerung, die Güterkommissionierung, die Güterverpackung, die Güterverladung und den Güterversand zur Ausbildung. Außerdem die Optimierung der logistischen Prozesse und die Ermittlung und Auswertung von Kennzahlen. Die Unterrichtsinhalte werden durch Betriebsbesichtigungen vertieft. |