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Bewegliche Ferientage 2011/2012

Die beweglichen Ferientage für das

2. Schulhalbjahr 2011/2012

sind der 18.05. und 08.06.2012

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IT-BERUFE PDF Drucken E-Mail
Seit dem 1. August 1997 werden Auszubildende in den neuen IT-Berufen

 - IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin
 - Fachinformatiker/Fachinformatikerin
   Fachrichtung: Systemintegration
   Fachrichtung: Anwendungsentwicklung
 - IT-System-Kaufmann/IT-System-Kauffrau
 - Informatikkaufmann/Informatikkauffrau

an der Friedrich-List-Schule in Kooperation mit der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
ausgebildet.

Neues Berufsbild

Alle neuen Berufe verfügen über gemeinsame Kernqualifikationen, die ca. 50% der
Ausbildungszeit umfassen. Dadurch wird die traditionelle Trennung zwischen
kaufmännischer und technischer Ausbildung aufgehoben. Durch die Verknüpfung
von elektrotechnischen, informations- und kommunikationstechnischen,
betriebswirtschaftlichen, fremdsprachlichen und allgemeinbildenden Inhalten wird
eine für alle Berufe gemeinsame berufsqualifizierende Basis geschaffen.

Neuer Rahmenplan

Er orientiert sich an Lernfeldern mit jeweils einer Zielformulierung und einigen sehr
allgemeinen Inhaltsangaben, da eine flexible curriculare Anpassung an die sich schnell
verändernde Berufssituation im IT-Bereich notwendig ist.

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht findet in Blockform statt. Jeweils zwei aufeinanderfolgende Schulwochen
wechseln mit vier Betriebswochen ab. Pro Schuljahr werden 6 Unterrichtsblöcke durchgeführt.
Die Schulwoche umfasst ca. 36 Unterrichtsstunden.
Im zweiten Jahr der Ausbildung gibt es eine Differenzierung der Berufe von
6 Unterrichtsstunden, im 3. Ausbildungsjahr wird an einem achtstündigen Unterrichtsstag
eine fach- und berufsspezifische Differenzierung vorgenommen.

Das didaktische Konzept der Ausbildung

In der Unterstufe werden die kaufmännisch/technischen Kernqualifikationen erarbeitet,
die in der Mittelstufe für die Projekt- und Prozessorientierung notwendig sind.
Um die Schülerinnen und Schüler dabei an selbstorganisierte Lernprozesse heranzuführen,
werden unterschiedliche methodische Ansätze/Arbeitstechniken gewählt.

Um Projektarbeit möglichst praxisgerecht durchführen zu können, ist es sinnvoll, dass
alle IT-Berufe in den jeweiligen Lerngruppen vertreten sind.
Die Zusammensetzung der Lerngruppen, mit Beginn des ersten Ausbildungsjahres,
erfolgt daher in etwa prozentual ihrem Anteil an der Gesamtschülerzahl. Dabei werden
betriebliche Belange berücksichtigt. Alle Klassen einer Jahrgangsstufe haben in jedem
Block den gleichen Stundenplan. Die lt. Rahmenplan zwischen den einzelnen Berufen
teilweise unterschiedlichen Stundenansätze werden innerhalb eines Lernfeldes durch
binnendifferenzierte Arbeitsaufträge und Mehrfachbesetzung der Lehrer berücksichtigt.

Die IT-Ausbildung der Mittel- und Oberstufe, in entsprechend eingerichteten Fachräumen,
hat einen hohen Anteil an selbstorganisierten Lernprozessen auf Basis von Projektarbeit
und schließt somit die neuen Lernwelten ein. Ziele der kaufmännisch/technisch
orientierten Projekte sind, dass die Schülerinnen und Schüler praxisnahe und
berufsbezogene Arbeitsaufträge analysieren, Informationsquellen auswählen, sie
erschließen und gezielt nutzen.

Selbstorganisiertes und kooperatives Arbeiten steht dabei im Vordergrund, unter
Anwendung von unterschiedlichen Arbeitstechniken und dem Einsatz aktueller
informations- und kommunikationstechnischer Medien. Die Verknüpfung von
Fachkompetenz der kaufmännischen Inhalte mit den Inhalten der Informations- und
Kommunikationstechnik ist Grundlage der gesamten Ausbildung.