flsdav.1.0

04.02. Info-Tag für Kaufmännische Assistenten mit FOS

Am 04.02.2012 findet von
10:30 bis 13:30 Uhr eine
Informationsveranstaltung
für die kaufmännische
Assistentenausbildung statt.

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SCHULSPORT PDF Drucken E-Mail

Sport in der Berufsschule

Grundsätzlich ist das Unterrichtsfach Sport in der Berufsschule eine Pflichtveranstaltung.
Zumindest eine Stunde der körperlichen Bewegung steht hessischen Berufsschülern
wöchentlich zu.

Seit Jahren wird von der Wirtschaft die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, wie
beispielsweise die Teamfähigkeit, gefordert. Im Sportunterricht übernehmen die Schüler
spielerisch Verantwortung und lernen tolerant und fair mit anderen umzugehen.

Vor dem Hintergrund der Kostenexplosion im Gesundheitswesen gerät das Fach Sport
wieder stärker in den Blickpunkt. Regelmäßige und vielseitige sportliche Aktivität
vermindert aus sportmedizinischer Sicht die Risikofaktoren für Herz-, Kreislauf- und
Stoffwechselerkrankungen.

Neue Technologien verhindern in zunehmendem Maße soziale Kontakte. Stress,
psychosomatische Erkrankungen, psychosoziale Beeinträchtigungen, Vereinsamung
und Verlust von Körperlichkeit (durch einseitige Belastungen) sind häufig Folgen der
beruflichen Tätigkeit. Gerade hier schafft der Berufsschulsport Handlungssituationen,
die Lernerfahrungen vermitteln, welche die veränderten Ansprüche an die
Lebensgestaltung einlösen helfen und die in vermehrtem Maße körperliche sowie
sensumotorische Grunderfahrungen ermöglichen. Gleichzeitig werden auch
Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit von den Auszubildenden gefordert.

Für Berufsschüler beginnt mit dem Eintritt in die Arbeitswelt ein neuer Lebensabschnitt,
in dem sie oft aus Zeitmangel den Sportvereinen den Rücken kehren. Die zunehmende
Bewegungsarmut durch sitzende oder monotone Tätigkeiten muss durch sportliche
Aktivitäten (Selbstwertgefühl, Befähigung zur Freizeitgestaltung, Motivation zum
lebenslangen Sporttreiben, Erhaltung der Gesundheit usw.) im und durch den
Schulsport Rechnung getragen werden.

Für die Schüler in den so genannten Warteschleifen (BGJ, HH, Eibe) ist die persönliche
Situation vor allem durch die hohe Jugendarbeitslosigkeit besonders gravierend. Diesen
Jugendlichen fehlen Erfolgsergebnisse. Gerade hier kann der Schulsport kompensierend
wirken.

Ein vielseitiger, auf die persönliche Situation der Schüler abgestimmter Sportunterricht,
trägt ganz wesentlich zur Sucht- und Drogenprävention bei.

Sport an der Friedrich-List-Schule

Alle Klassen der FLS (Vollzeit und Teilzeit) erhalten im Wechsel mit dem Fach Religion
regelmäßig Sportunterricht. Der FLS stehen für den Sportunterricht eine Sporthalle
(zusammen mit der HEMS und der MBS), ein Rasenplatz, das Nordbad sowie andere
Anlagen des Bürgerparks zur Verfügung.
Seit Jahren finden regelmäßig für die Schüler und Schülerinnen unserer Schule
Sporttage statt. Um die Organisation dieser Veranstaltung etwas zu erleichtern,
hat die Sportkonferenz eine Trennung von Teilzeit- und Vollzeitschülern vorgenommen.
Im jährlichen Wechsel finden die Sporttage für die Berufsschulklassen bzw. die
Vollzeitklassen statt. Klassen wurden von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern
an dem entsprechenden Tag begleitet und betreut.

 Sportlehrer der FLS

Die Schülerresonanz der letzten Sporttage ist als positiv zu beurteilen. Die anwesenden
Schüler waren durchweg motiviert und mit Spaß bei der Sache.

Im Februar dieses Jahres haben zwei Mannschaften unserer Schule bei einem
Fußballturnier für Berufsfachschulklassen die Plätze eins und zwei belegt.
Seit einem Jahr besteht eine Kooperation mit der Fußballabteilung des SV Darmstadt 98.

Einmal wöchentlich treffen sich interessierte Kolleginnen und Kollegen zum Lehrersport
in der Sporthalle des Berufsschulzentrums um sich durch diverse sportliche Aktivitäten
vom Alltagsstress zu befreien. Angeleitet wird die Gruppe von einem Sportlehrer.
Zurzeit nehmen etwa 10 Personen regelmäßig am Lehrersport teil.

Kontakt: Bernd Diehl